Bayerisches Kultusministerium und Stiftung „Palladion“ fördern Schulpartnerschaft zwischen griechischen und bayerischen Schulen

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In PDF : KM-PALLADION-Schulpartnerschaft-2015-Bericht

Griechische Schülerinnen und Schüler aus Thessaloniki (Lyzeum in Panorama) und aus Ioannina (Experimentelles Modellgymnasium Sosimäas) verweilen in diesen Tagen in den bayerischen Städten Regensburg (Albrecht-Altdorfer-Gymnasium) und Augsburg (Gymnasium bei St. Stephan).

Die Schülerinnen und Schüler und ihre begleitenden Lehrkräfte sind im Rahmen des Schüleraustausches des Projekts „Griechenland – damals und heute“ des bayerischen Kultusministeriums und der Münchner Stiftung „Palladion“ nach Bayern gekommen.

Die griechischen Schülerinnen und Schüler genießen dabei die Gastfreundschaft der Familien ihrer bayerischen Mitschüler, nehmen am täglichen Unterricht an bayerischen Gymnasien teil und besuchen Museen, historisch bedeutsam Orte und die Sehenswürdigkeiten Bayerns.

Herr Ministerialrat Dr. Rolf Kussl (Bayerisches Kultusministerium)  und die Vorsitzende der Stiftung Palladion, Frau Dr. Vassilia Triarchi-Herrmann, empfingen die griechisch-bayerischen Schülergruppen mit ihren begleitenden Lehrkräften am Dienstag, dem 21. April 2015, in den Räumen des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in Anwesenheit der griechischen Generalkonsulin in München, Frau Sophia Grammata, des Bischöflichen Vikars in Bayern, Erzpriester Apostolos Malamoussis, sowie einer Delegation von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften des griechischen Lyzeums in München.

Nach der Begrüßung durch Ministerialrat Dr. Kussl, die Generalkonsulin, den Bischöflichen Vikar und die Vorsitzende der Stiftung „Palladion“ haben die Schüler das Wort ergriffen. Die bayerischen Schüler schilderten ihre positiven und vielfältigen Erfahrungen anlässlich ihres Aufenthalts in Griechenland und hoben die wunderbare Gastfreundschaft, die sie in den griechischen Familien erlebten und die Freundschaft, die sie mit ihren griechischen Mitschülern entwickelt haben, hervor. Die griechischen Schüler sprachen über ihre Vorfreude und Sehnsucht nach Bayern zu kommen, um ihre neuen Freunde wiederzusehen und die deutsche Kultur kennen zu lernen. Sie betonten ebenso ihre schönen Erlebnisse mit der bayerischen Gastfreundschaft und äußerten den Wunsch, dass die Schulpartnerschaften fortgesetzt werden und eine längere Dauer haben.

Es soll des Weiteren darauf hingewiesen werden, dass die bayerischen Schüler, die humanistische Gymnasien besuchen und Altgriechisch lernen, ihre griechischen Mitschüler in Thessaloniki bzw. Ionnina in der Karwoche während des katholischen Osterfestes besucht haben. Ein Programmpunkt, der auf Wunsch der Schüler des Gymnasiums bei St. Stephan Augsburg zustande kam, fand in den griechischen Medien landesweit große Aufmerksamkeit und Anerkennung. Im Dorf Lingiades in der Nähe von Ioannina hatte die Wehrmacht im Oktober 1943 unter der Bevölkerung ein Massaker angerichtet. Am dortigen Mahnmal legten die Stephaner einen Kranz nieder und trugen in beiden Sprachen Texte des griechischen Lyrikers Jannis Ritsos und des Augsburger Dichters Bert Brecht vor. In diesem Rahmen kam es auch zu einer Begegnung mit einem Überlebenden des Massakers. Die Austauschgruppe brachte auf diese Weise einen bedeutsamen Aspekt der deutsch-griechischen Beziehung ein.

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